QualityMinds GmbH unterstützt das ATTENTION Projekt

Begrenzte Flächen für den Verkehr kennzeichnen vor allem den urbanen Raum.

Automatisierung und Vernetzung von Verkehrsteilnehmern bieten das Potential der Mehrfachnutzung von Verkehrsflächen. Für ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Fahrradfahrer, Fußgänger, etc.) stellt diese Mehrfachnutzung jedoch ein großes Risiko dar. Um den automatisierten Verkehr so sicher wie möglich zu gestalten, muss die Verletzungsschwere besonders gefährdeter Kollisionspartner bei unvermeidbaren Unfällen auf gemischten Verkehrsflächen bestmöglich reduziert werden.

Ziel des Projekts ATTENTION ist es, eine Methode zur Echtzeit-Verletzungsprognose von ungeschützten Verkehrsteilnehmern (VRU) wie Fußgänger oder Radfahrer zu entwickeln. Hierzu werden datengetriebene KI-Verfahren genutzt, um aus fahrzeuggebundenen Videodaten und virtuellen Tests mit Hilfe digitaler Menschmodelle ein situationsspezifisches Verletzungsrisiko zu bestimmen. Prospektiv ermöglicht die Verletzungsprognose durch Strategien der Risikominimierung des automatisierten Fahrzeugs einen sowohl sicheren als auch effizienten Verkehr.

QualityMinds GmbH unterstützt das ATTENTION Projekt bei Auswahl, Verbesserung und Erzeugung von Test- und Trainingsdaten, Design, Umsetzung und Konfiguration von Machine Learning-Modellen sowie Softwarelösungen rund um die Demonstration der entwickelten Methoden und Erkenntnisse.

Unsere Aufgabe ist es die Auswahl geeigneter Daten und Features sowie iterative Erkenntnisse über Anforderungen an Features und Datenqualität für maßgeschneiderten Trainingserfolg. Auch die Entwicklung einer Visualisierung für Verletzungsrisiken auf Grundlage einer Open-Source-Echtzeitsimulation für den Straßenverkehr, wie beispielsweise CARLA. Zuletzt prüfen wir die Möglichkeit, ob ML-Modelle genutzt werden können, um die Simulationsergebnisse einfacher 3D Engines mit Hilfe von ML-Modellen in ihrer Vorhersagequalität näher an die Ergebnisse von FE-Simulationen gebracht werden können.

Projektdauer: 07/2021 bis 06/2024

Förderprogramm: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi);

Forschungsprogramm: „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologie“

Konsortialpartner:

Assoziierte Partner:

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Geschrieben von

Iza Wilkosz